Ein Expertenführer für Luxusgeschäfte in Oslo
Dank Steuerermäßigungen für Touristen kann es sich lohnen, in Norwegens Hauptstadt Mode einzukaufen. Folge dem Beispiel von Modeliebhaberin und Redakteurin Ingeborg Heldal - besuche Oslos Luxusviertel, um zu shoppen und dich inspirieren zu lassen.
Es ist etwas Besonderes, europäische Modemarken in Europa zu kaufen, also da, wo sie herkommen.
In Oslo befinden sich viele Luxusgeschäfte in unmittelbarer Nähe zueinander, direkt an der berühmten Hauptstraße Karl Johans gate.
Hier findest du exklusive Kleidung aus ganz Europa sowie einzigartige, skandinavische Marken mit ihrem typischen, minimalistischen Stil.
Luxusmarken in Oslos elegantem Modeviertel
Wenn du auf der Suche nach Luxusmarken in Norwegen bist, solltest du dir den "Promenaden Fashion District" nicht entgehen lassen. Dieser ist einer der exklusivsten Gegenden in Oslo. Promenaden hat es geschafft, eine Vielzahl von Luxusgeschäften an einem Ort zu versammeln.
Im Promenaden Viertel in die Nedre Slottsgate, Øvre Slottsgate und Karl Johans gate findest du Top-Designermarken wie Gucci, Hermès, Dior, Louis Vuitton, Max Mara und Chanel. In den Schaufenstern sind elegante Kleider, zeitloser Luxus und Designerstücke mit bekannten Logos zu bestaunen. Du kannst auch Urmaker Bjerke besuchen, das mit 2.700 m² größte Uhrengeschäft Europas. Hier findest du Luxusmarken wie Patek Philippe, Cartier, IWC, Breitling und Panerai.
Promenaden: Individuelle Geschäfte
Ingeborg Heldal ist die Chefredakteurin des Magazins KK (Kvinner & Klær, “Frauen und Kleidung” auf Deutsch). KK ist eine der wichtigsten Lifestyle-Zeitschriften Norwegens. Heldal ist eine von Vielen, die das luxuriöse Einkaufsviertel von Oslo mit seinen unzähligen Designerläden schätzen.
Oslo hat in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung durchgemacht. Die Stadt hat sich zu einem Reiseziel für Luxus-Shopping entwickelt.
Exklusive Modemarken unter einem Dach
Das Kaufhaus mit der längsten Geschichte in Oslo ist jedoch Steen & Strøm - Ingeborg Heldal nennt es gern "die alte Dame”.
Steen & Strøm ist ein Kaufhaus in Reinform – mit Sinn für seine historische Bedeutung. Hier spürt man noch, wie die wohlhabendsten Osloer vor vielen Jahren High-End-Designermode einkauften.
Ingeborg hat es besonders die Parfümabteilung im Erdgeschoss angetan.
Besuche das Viertel Oslobukta für skandinavische Inspiration
Neben ihrer Vorliebe für das Modeviertel Promenaden hat Ingeborg Heldal auch ein Faible für die Gegend rund um die Oslobukta, die nicht allzu weit von Promenaden entfernt ist. Auf dem Weg dorthin kommst du am Osloer Opernhaus vorbei, das zu einem Wahrzeichen von Oslo geworden ist.
Das ist ein schöner Spaziergang, den man als Teil seines Einkaufsbummels machen kann. In der Oslobukta findet man nicht so viele Geschäfte wie im Promenaden Fashion District, vor allem keine internationalen Marken. Was es allerdings dort gibt, sind norwegische Designermarken, wie zum Beispiel Holzweiler Oslo, Envelope1976 und Norwegian Rain. Hier kann man sich also im perfekten, skandinavischen Stil neu einkleiden. In der Gegend gibt es auch viele coole Restaurants und Cafés, die das Einkaufserlebnis bereichern.
Shopping wie Promis
Ein bisschen weiter im Westen von Oslo, am Ende der Einkaufsstraße Bogstadveien, hat ein weiteres Schmuckstück das Herz der modebegeisterten Zeitschriftenredakteurin erobert: Valkyrien Senter. Norwegische Influencer und Prominente kommen hierher, um Laufstegneuigkeiten zu shoppen.
Moniker im Valkyrien Senter ist ein Muss, wenn man in Oslo ist, ein gut sortiertes Geschäft mit interessanten Marken. Der Laden ist unglaublich gut durchdacht. Hier findet man hochwertigen Schmuck und Sonnenbrillen, Einrichtungsgegenstände und Mode. Moniker ist Grund genug für einen Bummel durch die schöne Einkaufsstraße Bogstadveien.
Tax-free-Shopping für Touristen in Norwegen
Dank der ständig wachsenden Zahl an neuen Luxusgeschäften ist Norwegen zu einem lohnenden Einkaufsziel geworden, ganz gleich, ob du auf der Suche nach italienischen Designermarken oder dem kleinen Schwarzen von Chanel bist.
Laut Heldal gibt es jedoch auch andere Gründe als das vielfältige Angebot, Luxuseinkäufe in Norwegen zu tätigen:
Die Tatsache, dass Norwegens Währung die norwegische Krone und nicht der Euro ist, kann sich positiv auf den Kaufpreis auswirken. Wenn die Krone schwächer als der Euro ist, werden Produkte billiger schnell als in anderen Teilen Europas. Das norwegische tax-free-System kann sich ebenfalls sehr positiv auf den Preis auswirken, da man bei der Rückreise in sein Heimatland bis zu 19 % des Kaufpreises zurückerstattet bekommen kann.
Und auch für alle, die ein kleineres Budget haben, kann sich ein Bummel durch die feineren Einkaufsviertel lohnen, so Heldal:
Nur wenige von uns können es sich leisten, regelmäßig Luxusmarken zu kaufen, aber ich persönlich liebe es einfach, durch die Modeviertel zu schlendern und einen Schaufensterbummel zu machen. Kostenlose Inspiration finde ich dort immer.