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Ingrid

Ingrid ist in der Nähe von Oslo aufgewachsen und arbeitet im Sommer im Kistefos-Museum, während sie die Winter in Thailand verbringt. Sie glaubt fest an Energien und versucht, diese überall dort zu verbreiten, wo sie hinkommt.

Veröffentlicht : 23.04.2026
Zuletzt aktualisiert : 23.04.2026

 

Ingrid arbeitet im Kistefos Museum und Skulpturenpark, einem wunderbaren Ausflugsziel in Jevnaker, direkt vor den Toren Oslos, wo Kunst und Natur nahtlos ineinander übergehen. Vielleicht kennst du schon die tollen Fotos vom berühmten „Twist“, einem markanten Galeriegbäude, das sich über den Fluss Randselva erstreckt.

Was ist an Oslo so besonders für dich?

Ich bin in Tårnåsen aufgewachsen, direkt vor den Toren Oslos, und erinnere mich lebhaft daran, wie ich nach der Schule mit dem Bus in die Stadt fuhr, um meine Mutter in dem Restaurant zu besuchen, in dem sie arbeitete. 

Kinobesuche, auf dem großen Spielplatz im Frognerparken (dem Vigeland-Skulpturenpark) spielen und am Weihnachtsmarkt in Spikersuppa Schlittschuh laufen in tollen Atmosphären sind mir noch gut in Erinnerung geblieben.  

Ich finde, das Beste an Oslo ist, dass es mir, obwohl es sich im Laufe der Jahre stark verändert hat, immer das gleiche Gefühl vermittelt. Die gleiche Vorfreude: „Was wird heute passieren?“ „Was werde ich Neues entdecken?“ „Ein so schöner Tag, um Altes und Neues zu erkunden“. 

In Oslo ist immer etwas los, und auch rund um Oslo findet sich ganz viel Schönes. 

 

Lieblingsaktivität in Oslo?

In einen der vielen Parks oder nach Aker Brygge gehen, um mit meinen Fächern zu tanzen.

Dein Lieblingsmuseum?

Mein Lieblingsmuseum ist – welch Überraschung – das Kistefos-Museum! An diesem wunderschönen Ort kann man gut den ganzen Tag verbringen und Natur, Kunst und Geschichte gleichzeitig erleben. 

Da es mitten im Wald liegt, wirkt es wie ein verstecktes Juwel in der Wildnis. Es gibt so viele schöne Skulpturen, jährliche Kunstausstellungen und das Industriemuseum, durch das man einfach gerne schlendert und darüber nachdenkt, wie die Menschen dort früher gearbeitet haben. 

Zum Beispiel steht eine große, rot gepunktete Skulptur, die Tentakeln oder Pflanzenstängeln ähnelt, in einem Waldteich, umgeben von Felsen und Bäumen. 

Beste Aussicht über Oslo?

Vom Voksenåsen Hotel auf dem Gipfel des Holmenkollen. Ich muss zugeben, dass ich vielleicht ein wenig voreingenommen bin, da ich dort gelegentlich auch arbeite, nichtsdestotrotz bietet sich von dort die beste Aussicht, die ich mir in Oslo vorstellen kann. Von der Terrasse aus sieht man die ganze Stadt unter sich und einen weiten Teil des Oslofjords – ich empfehle es zur atemberaubenden Sonnenuntergangszeit! 

Wo kann man naturnahe übernachten?

Im Voksenåsen und anderen großartigen Hotels lässt sich Oslos Nähe zum Wald oder zum Fjord optimal genießen.

Wie bewegst du dich in Oslo am liebsten fort?

Oslo lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Man entdeckt so viele hübsche Ecken und Details, die man sonst verpassen würde. 

Nimm dir Zeit und erkunde die Stadt. Schlendere durch die Straßen und bewundere all die wunderschönen Gebäude, deren lange Geschichte dich zum Nachdenken einlädt. Ich liebe es besonders, durch Parks zu spazieren, um an mein Ziel zu gelangen. Überall gibt es kleine grüne Oasen. 

Guide gefällig?

Lass dich von einer echten Expertin durch Oslo führen.

Weitere Oslo-Lieblinge von Ingrid

Bester Ort zum Mittagessen?

The Broker in der Bogstadveien. Ein idealer Ort, um im Gastgarten sitzend das städtische Treiben zu beobachten.

Lieblingsrestaurant?

Far East in der Bernt Ankers gate. Die leckersten Frühlingsrollen ever!

Lieblingsgebäude?

Die Oper. WWenn ich auf ihrem weißen Marmordach spaziere, fühlt es sich an, als liefe ich auf Wolken.

Deine Lieblingszeit in Oslo?

Spätfrühling und Sommer, wenn Vieles vom Winterschlaf erwacht und wir Einheimischen wieder rausgehen, um einander wiederzusehen.

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